Der Unterschied: Guter Kaffee vs. schlechter Kaffee

Espressokocher
Es ist nicht ganz einfach, pauschal zu sagen, was der Unterschied zwischen einem schlechten und einem guten Kaffee ist. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass Kaffee Geschmackssache sei und daher von jeder Person beurteilt werde, kann man auch sehr objektiv sagen, welche Kaffeespezialität gut schmeckt und welche nicht.

Es gab schon viele Studien zum Thema Kaffee und Qualität der Kaffeemaschinen, und es wurden fast immer die gleichen Ergebnisse erzielt: Kaffeespezialitäten aus professionellen Siebträgermaschinen schmeckt den meisten Menschen am besten. Aber was kann man tun, wenn man zu Hause keinen so teuren Automaten hat? Ist es dennoch möglich, einen guten Kaffee zu machen?
Das ist selbstverständlich möglich. Die besten Ergebnisse erzielt man in der Regel mit einem Espresso- oder Kaffeevollautomaten, da die meisten Trendgetränke wie Latte Macchiato oder Cappuccino auf einem guten Espresso beruhen.
Die Brühtemperatur ist gerade beim Espresso besonders wichtig, damit ein leckeres, aromatisches Getränk entsteht. Sie sollte im besten Fall zwischen 92 und 95 Grad liegen.

In manchen Cafés und Bars kann man einen schlechten Kaffee schon auf den ersten Blick erkennen, ohne ihn getrunken zu haben. Der Arbeitsplatz, also der Kaffeeautomat, sollte immer einen ordentlichen, aufgeräumten Eindruck machen. Schlechter Kaffee entsteht nämlich vor allem durch eine schlechte Hygiene. Die Fette und Öle in den Kaffeebohnen treten beim Extrahieren, also beim Brühvorgang, aus. Deshalb muss die Maschine regelmäßig fachgemäß gereinigt werden, damit der Kaffee keinen bitteren Geschmack bekommt.

Kommentare
  • Espressi sagt:

    ich finde dieser Artikel ist sehr informativ geschrieben und wie schon gesagt, das A & O ist die richtige Reinigung des Espressoautomaten.

  • Kevin sagt:

    Was nicht angesprochen wurde: Den Geschmack macht immer noch die Bohne. Wer in den Supermarkt geht und sich mit billigem Kaffee eindeckt, wird auch mit dem professionellste Automaten keine Chance haben. Guter Kaffee ist also die Grundvoraussetzung für guten Geschmack.

    Und außerdem möchte ich mal kritisch anmerken, dass die meisten Deutschen immer noch absolute Filterkaffee-Fans sind, denen oftmals der Kaffee aus dem Siebträger kaum bis gar nicht schmeckt – ist zumindest meine Erfahrung!

  • Max sagt:

    Schön zu sehen, dass auch in Deutschland die Kaffee-Qualität geschätzt wird! Ich stimme Kevin voll zu, dass die Bohnen sehr wichtig sind, aber auch die Maschine und Reinigung ist entscheidend.

    Lasst euch den Kaffee schmecken ;)

  • mrobert sagt:

    Kann Kevin nur zustimmen! Filterkaffee bleibt erstmal noch eine Zeit im Rennen! Gerade die ältere Generation kennt nichts anderes und trinkt es auch nicht.
    Bei den Bohnen sind wir gewiss zu geizig. Wenn es nicht schmeckt, dann ist ja niemals die billige Bohne schuld. ;) Da zweifeln wir natürlich lieber den Automaten an…leider. Hier besteht Aufklärungsbedarf!

  • Nachdem ich bereits viele verschiedene Kaffeesorten probiert habe kann ich für mich nur sagen, dass die Bohne das entscheidende Kriterium für mich ist, ob mir ein Kaffee schmeckt oder nicht. Die Reinigung der Maschine ist natürlich auch wichtig und versteht sich von selbst, aber die Bohne machts! Und auch hier gilt wie so oft: Was teuer ist, muss nicht unbedingt gut sein.



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